Modernisierung des Freizeitbads LA OLA in Landau: Stadtholding Landau informiert über aktuellen Stand

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Die geplante Modernisierung des Freizeitbads LA OLA zählt zu den großen Infrastrukturprojekten der kommenden Jahre in Landau. Das in die Jahre gekommene Bad bedarf grundlegender Modernisierungs- und Attraktivierungsmaßnahmen. Insbesondere die Technik und die baulichen Anlagen sind marode. Nur mit einer grundlegenden Modernisierung kann das Bad als zentrale Freizeit- und Sportstätte für Stadt und Region erhalten bleiben. Nun informieren die Verantwortlichen der Stadtholding über den aktuellen Stand der Maßnahmen, deren Startdatum noch nicht genannt werden kann.

Immer wieder werden Fragen zum aktuellen Stand der Planungen und zum weiteren Vorgehen an die Mitarbeitenden der Stadtholding herangetragen. „Das LA OLA liegt vielen Menschen in Landau am Herzen, uns auch. Deshalb möchten wir die Modernisierung so zügig voranbringen. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass alle rechtlichen, finanziellen und technischen Rahmenbedingungen erfüllt sind. Sorgfalt geht hier vor Schnelligkeit. In diesem Zusammenhang sei es wesentliche Voraussetzung, dass wir von Bund und Land zu den laufenden Förderanträgen eine positive Rückmeldung erhalten, weil wir ohne diese Unterstützung diese Mammutaufgabe als Stadt Landau nicht stemmen können“, erklärt Martin Messemer, Geschäftsführer der Stadtholding Landau. „Wir wollen das LA OLA langfristig zukunftsfähig aufstellen und gleichzeitig verantwortungsvoll mit öffentlichen Mitteln umgehen“, ergänzt Geschäftsführerin Lena Dürphold.

Derzeit laufen die Planungen der Modernisierungsmaßnahmen. Vor einem Jahr fand im Mainzer Innenministerium das wichtige Grundsatz- und Auftaktgespräch zur Modernisierung statt. Parallel wurden Konzepte erarbeitet, Ausschreibungsunterlagen vorbereitet und Förderanträge geschrieben.

Die Verantwortlichen der Stadtholding betonen dabei die Komplexität des Projekts. Neben der Planung und Finanzierung müssen Vorgaben der Fördermittelgeber, vergaberechtliche Anforderungen sowie die Abstimmungen mit den politischen Gremien berücksichtigt werden. Förderprojekte dieser Größenordnung benötigen Zeit, insbesondere vor dem Hintergrund umfangreicher Verfahren, stark nachgefragter Förderprogramme und den Herausforderungen, vor denen die öffentliche Hand in den vergangenen Jahren stand.

Die Stadtholding hat unter anderem den Förderantrag auf den Bundesbooster gestellt. Dabei handelt es sich um das Regionalbudget des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes bzw. um das Sondervermögen des Landes „Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur“. Das LA OLA gehört in Landau zu den primären Projekten, auf die ein deutlicher Schwerpunkt im Rahmen des Fördermitteleinsatzes gelegt werden soll.

Parallel dazu wird geprüft, ob einzelne Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Badebetriebs vorgezogen werden müssen. Solche Arbeiten müssen ebenfalls finanziert werden und könnten Auswirkungen auf die Gesamtmaßnahme haben. Die entsprechenden Fragestellungen werden aktuell bewertet.

„Gemeinsam mit der Stadt arbeiten wir daran, unter den gegebenen Umständen die Voraussetzungen für die Modernisierung zu schaffen und gleichzeitig einen verlässlichen Betrieb des Bads sicherzustellen. Mein Team und ich danken allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Verständnis und für das große Interesse an der geplanten Modernisierung“, so Christof Drost, Betriebsleiter des LA OLA, abschließend.